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21.09.2018 / München

Jens Spahn bekräftigt Plan zur Weiterentwicklung der Pflege

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sein Vorhaben bekräftigt, mehr Geld in Pflegekräfte zu investieren. „13.000 neue Stellen sind ein erster Schritt für die Altenpflege, die wir damit nicht perfekt machen, aber die Menschen sollen in 18 Monaten sagen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, erklärte Spahn am Donnerstag (20. September) im Augustinum München-Nord bei einem Fachgespräch mit Vertretern von Pflegeeinrichtungen und Pflegediensten, Krankenhäusern und Ärzteschaft, zu dem die Abgeordnete im Bayerischen Landtag, Mechthilde Wittmann (CSU) eingeladen hatte.

Durch die jüngsten Pflegereformen, mit denen die Versorgung in der Betreuung und bei Demenz verbessert wurden, hätten 700.000 Menschen mehr als zuvor Anspruch auf Leistungen aus der Sozialen Pflegeversicherung, „es fehlen aber Dienste und Pflegekräfte“, so Spahn. Dem wolle er mit einer Ausbildungsoffensive, der Werbung für Mehrstunden unter Teilzeitkräften und der Rückgewinnung von aus der Pflege ausgestiegenen Fachkräften begegnen, auch durch eine bessere Vergütung in der ganzen Pflegebranche. „Das kostet“, so Spahn, und darum werde er an der Erhöhung des Pflegeversicherungsbeitrages festhalten.

Thema des Fachgesprächs war auch Spahns Vorstoß für die Einführung einer Widerspruchsregelung bei der Organspende. Jeder könne es bei einer solchen Lösung ablehnen, Organe zu spenden, aber die Entscheidung könne ihm abverlangt werden, erklärte Spahn. Dr. Werner von Wulffen, Ärztlicher Direktor der Klinik Augustinum München, begrüßte den Vorstoß des Gesundheitsministers: „Es ist gut, dass wir dadurch eine breite Debatte führen und sich die Menschen mit diesem wichtigen Thema beschäftigen. Das hilft, Unsicherheiten zu klären und hoffentlich die Zahl der Organspenden voranzubringen.“

Über die Augustinum Gruppe

Das Augustinum ist mit seinen bundesweit 23 Residenzen Marktführer im gehobenen Seniorenwohnen in Deutschland. Weitere Unternehmensbereiche der Augustinum Gruppe sind zwei stationäre Pflegeeinrichtungen, vorwiegend für Menschen mit Demenz, die Klinik Augustinum München, Fachklinik für Innere Medizin mit angeschlossener Herzchirurgie, sowie die Pädagogischen Einrichtungen mit Frühförderstellen, Tagesstätten, Werkstätten, Förderbereichen, Wohngruppen, Schulen und Internaten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit geistiger und Mehrfachbehinderung, Hörschädigung und besonderem Förderbedarf. Das Augustinum ist gemeinnützig und Mitglied im Diakonischen Werk der evangelischen Kirche.

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