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03.04.2020 / München

Corona-Infektionen in Einrichtungen des Augustinum

Nachdem im Augustinum Corona-Infektionen wie gemeldet zunächst unter Lehrern und Betreuern einer Schule und einer Tagesstätte des Augustinum in München aufgetreten waren, sind nun in einzelnen der bundesweit 23 Seniorenresidenzen des Augustinum Infektionen bestätigt worden.

Infektionen wurden Anfang März unter Lehrern und Betreuern der Samuel-Heinicke-Realschule und der Heilpädagogischen Tagesstätte des Augustinum in München bestätigt. Die Einrichtungen sind wie alle Schulen in Bayern vorerst bis zum 19. April geschlossen.

Das Augustinum Freiburg meldet vier bestätigte Covid-19-Infektionen unter den Bewohnern, eine der Betroffenen ist im Krankenhaus verstorben. Unter den Mitarbeitern gibt es sieben bestätigte Infektionen, die betreffenden Mitarbeiter sind nicht im Dienst. Das Haus hat die Kontaktpersonen ermittelt und steht wegen der Schutzmaßnahmen und der Versorgung der Bewohner im engen Austausch mit dem Gesundheitsamt; die betroffenen Bewohner werden isoliert betreut. Die Region Freiburg ist wegen ihrer Nähe zum Elsass eines der derzeit besonders betroffenen Gebiete in Deutschland.

Im Augustinum München-Neufriedenheim ist die Infektion einer Bewohnerin bestätigt, sie wird isoliert betreut.

Schon vor den behördlichen Kontaktbeschränkungen hatte das Augustinum Mitte März in allen bundesweit 23 Seniorenresidenzen, in seinen beiden stationären Pflegeeinrichtungen in Bonn-Oberkassel und in Schwindegg im Landkreis Mühldorf (Oberbayern) sowie in allen Wohnstätten des Augustinum für Menschen mit Behinderung im Großraum München ein Betretungsverbot erlassen, Zutritt haben nur noch Bewohner und Mitarbeiter. Ein Betretungsverbot gilt auch in der Augustinum Klinik in München.

Die aktuelle Lage wird im Augustinum seit Anfang März in Absprache mit ärztlichen Beratern und Gesundheitsbehörden täglich durch einen zentralen Krisenstab und durch Krisenstäbe in den einzelnen Einrichtungen bewertet. Betreuung und Versorgung der Bewohner bzw. Klienten und Patienten in allen Einrichtungen werden nach laufend aktualisierten Pandemieplänen gesteuert. Notwendige Schutzausrüstung (Mund-Nasen-Schutz, FFP2-Masken etc.) ist derzeit in ausreichender Menge vorhanden.

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